Loa-Lexikon (überarbeitet)

#1
Anmerkung; Das ursprüngliche Lexikon wurde von Zebwa (Bokur) verfasst. Un'tala hat als Anwärterin den Auftrag bekommen, eine neue Fassung in ihrem Stil zu schreiben. In diesem neuer Fassung sind neuere Informationen über Loas, die mit Zandalar aufgetaucht sind.
(Das Buch existiert als TRP3-Extended-Gegenstand. Wer eines möchte, kann es sich im RP bei Untala abholen.)
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A wie ...

Akali (m)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Rhinozeros
Ideale: -
Anhänger: Drakkari
Hohepriester: Prophet Gal'darah
Opfergaben: -

Akali gilt nach dem Fall der Drakkari durch den Lichkönig als tot. Gerüchte zufolge soll sein eigener Prophet ihn umgebracht haben.


Akil'darah (m)
Zusätzliche Namen: Geist der Adler im Hinterland
Totemtier: Adler
Ideale: Weisheit, Gelassenheit, Luft
Anhänger: Waldtrolle, Amani
Hohepriester: Akil'zon (s. A)
Opfergaben: -

Akil'Darah steht für Weisheit, Gelassenheit und Überblick. Er verkörpert die Weisheit. Er überblickt Situationen schnell und handelt gelassen und klug, wenn es die Situation erfordert. Er überwacht Rituale und weist Anrufungen den richtigen Weg. Akil’Darah ist der spirituelle Führer der Stämme, mit Geduld und Nachsicht führt er die Stämme auf dem spirituellen Weg der alten Götter. Zudem verteilt er auch den Segen der Winde als Adlerloa.


Akil´zon (m)
Zusätzliche Namen: Der Adlergeist
Totemtier: Adler (Avatar)
Ideale: Luft
Anhänger: Amani

Akil'zon ist vermutlich der Avatar von Akil'Darah oder eines anderen Adlerloas, der von den nördlicheren Waldtrollen wie den Amani verehrt wird. Er war Schamane und wurde wegen seiner starken Affinität zur Luft auserwählt, um als Avatar des Adlers zu dienen.


Akunda (m)
Zusätzliche Namen: Der Neuanfang
Totemtier: Donnerechse
Ideale: Stürme, Neuanfang
Anhänger: All jene ausgestossenen Zandalari, die ihr vergangenes Leben bereuen
Hohepriester: -
Opfergaben: Blüten von Akundas Biss

Akunda herrscht über Blitz und Donner, Sturm und Regen, jedoch ist er ein friedfertiger Loa der nur selten anzugreifen scheint. Die Ausgestoßenen der Zandalari, Mörder und Verräter, deren Taten zu grausig waren als das sie noch länger innerhalb des Imperiums verweilen durften, werden nach Voldun geschickt, wo sie ihr Ende finden sollen. Wer die harschen Winde und die brennende Sonne überlebt, findet vielleicht die letzte Zuflucht an diesem Ort. Den Tempel von Akunda, dem Loa des Neuanfanges, welcher die Macht besitzt die Erinnerungen an ihr vergangenes Leben zu tilgen und ihnen eine zweite Chance verschafft.


Am'jut (m)
Zusätzliche Namen: Der Totenfresser
Totemtier: Krokodil, Tiger, Nilpferd
Ideale: Strafe für die Toten
Anhänger: selten Anduri
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Am'jut ist das Schicksal, welches den unehrenhaften und schlechten Trollen blüht, sollten sie vor dem Totengericht nicht bestehen. Er frisst die Geister der Toten und verhindert damit, dass sie zur Mutter Schlange zur Insel Jah kommen. Gefressene Seelen werden zu bösen Rachegeistern, welche die Lebenden heimsuchen.
Sein Kopf ist der eines Krokodils mit mehreren Zahnreihen, sein Rumpf der eines Tigers und sein Hinterteil das eines Flusspferds.
Seite 1
Zuletzt geändert von Untala am Mittwoch 18. März 2020, 16:07, insgesamt 7-mal geändert.

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#2
An'chras (m)
Zusätzliche Namen: Gonk (s. G)
Totemtier: Raptor | Symbol: Raptor mit Jungen
Ideale: Jagd, Krieg, Blut
Anhänger: Anduri, besonders Jäger
Hohepriester: -
Opfergaben: Tieropfer

Der Raptor steht für die Jagd, für Zielstrebigkeit und für Gruppenarbeit. Der Raptor ist derjenige, der nie alleine jagt, sondern immer im Rudel seinen Opfern immer wieder Wege abschneidet, sie da hinscheucht, wo er sie haben will und sie dann mit seinen Gefährten zu Tode bringt. An’Chras ist der Gott, der das Jagen zelebriert durch Blutopfer der Beute und das Aufbewahren von Trophäen sowie durch das sich mit diesen Schmücken. Er steht für den Glauben daran, alleine wenig erreichen zu können, gemeinsam aber alles. Er ist außerdem der geborene Anführer, nicht aufgrund seiner Weisheit oder seines Gerechtigkeitssinnes, sondern aufgrund seines Durchsetzungsvermögens, seines Charismas und der Fähigkeit, die Stärken seines Rudels zu kennen und einsetzen zu können.

An'Chras sieht es als Herausforderung, größere und stärkere Gegener anzugehen. Der Raptor ist der blutrünstigste und gerissenste Kämpfer im Dschungel, und deshalb gefürchtet. Er sucht nicht immer den offenen Zweikampf, sondern ist ein Meister der Taktik und pirscht sich gern an sein Opfer heran, um dann aber mit wildem Geschrei aus dem Hinterhalt loszustürmen. Einen heiligen Raptor zu erlegen ist in Dschungeltrollstämmen ein verbreiteter Ritus für Jungtrolle, der den Übergang vom Welpendasein zur Reife darstellt. Die Jagd hat für die Trollstämme schon immer eine große Bedeutung gehabt, da sie das Überleben des Stammes sichert. Die Jagd wurde aber von jeher nicht nur als Notwendigkeit, sondern auch als Kunst gesehen und die fähigsten Jäger genießen stets den Respekt ihres Stammes und gelten als vom Raptor gesegnet.

Da aber auch Kriege gegen andere Trollstämme und viele andere Feinde zum Alltag wurden, erweiterte sich die Vorstellung des Raptorgottes zum Gott des Krieges. Daher wird An'Chras auch von vielen Trollen gehasst, die die negativen Folgen von Kriegen zu spüren bekamen. Er steht für Blut und Zerstörung, für Raubzüge und für Tod. Nachwievor wird er verehrt und man bringt ihm (Tier-)Opfer dar, um von ihm den Segen für eine erfolgreiche Jagd oder Schlacht zu erbitten. Man muss stark sein und auch Qualen und Strapazen erleiden können, um von An'Chras anerkannt zu werden und man sollte in der Verehrung vorsichtig sein. Er ist jähzornig und schnell wütend. Man weiß nie, ob man ihn nicht doch erzürnt hat mit zu banalen Opfergaben. Es ist schwer, seine Gunst zu erringen, hat man sie aber, ist man nahezu unbesiegbar. Es werden keine Altäre oder Heiligtümer für ihn gebaut. Der Raptor hat kein Zuhause, er liegt immer auf der Lauer.

An'Chras wird bei anderen Trollstämmen und -Völkern auch häufig auch Gonk genannt. Dort besitzt er die Fähigkeiten eines Wandlers und gibt die Erlaubnis, dass man auch zu anderen Loa betet.


Ashamane (w)
Zusätzliche Namen: Wilder Gott
Totemtier: Panther
Ideale: Raserei, Mut, Jagd
Anhänger: Ersten Trolle, nachtelfische Druiden der Äschernen
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Eine graue Pantherin, die durch die Dschungel von Azeroth in den frühen Zeiten wandelte und von den ersten Trollen als Loa angebetet wurde. Manche sollen sie auch versucht haben zu jagen, allerdings war es egal, wie gut sie sich anstellten, wie leise sie schleichten oder wie gut sie treffen konnten mit Pfeil und Bogen. Sie alle kehrten mit leeren Händen zurück. Die Pantherin liess aber alle am Leben und zeigte ihnen nur ihren Platz in der Natur.

Sie starb laut den Geschichtsbüchern im Krieg der Ahnen als sie sich durch eine Armee von Dämonen metzelte und schlussendlich einen Kommandanten tötete. Einige nachtelfische Druiden haben an ihrem Sterbensort (Ashamanes Sturz) in Val'shara einen Schrein gebaut und verehren sie dort. Diese nennen sich heutzutage Druiden der Äschernen.

Seite 2

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#3
B wie ...

Bethekk (w)
Zusätzliche Namen:} -
Totemtier: Panther | Symbol: Pantherumrisse hinter einem Gebüsch
Ideale: Täuschung, Heimtücke, Schattenkampf, Geschicklichkeit, Versteck
Anhänger: Anduri, Dschungeltrolle, besonders Pirscher
Hoheprister: Arlokk (t), Kilnara
Opfergaben: -

Die Pantherloa Bethekk ist einer der trollischen Hauptgötter.
Die Pantherin steht für Täuschung, sich verstecken, schleichen, ausweichen, Geschicklichkeit, Beweglichkeit, Flexibilität und Schnelligkeit. Bethekk liebt Veränderung und stellt sich schnell auf diese ein, bewirkt sie sogar liebend gerne selbst, ist oft auf Wanderschaft, liebt die große weite Welt. Sie ist wechselhaft und vermeidet es, klare Aussagen zu treffen. Die kann sich in einem Gespräch meisterhaft aus der Affäre ziehen und ewig lang reden, ohne eine Aussage zu machen, auf die man sie festnageln könnte. Sie täuscht gerne ihre Feinde und hat keine Probleme, zu lügen. Sie ist nicht unbedingt egoistisch oder altruistisch, sie ist einfach sie selbst und lebt ihr Leben eben auf ihre Weise und gesteht jedem anderen zu, sich so zu verhalten, wie er es will, solange es ihm nicht schadet. Genau so wie sie selbst Verpflichtung hasst, tut sie sich auch schwer damit, anderen Verpflichtungen aufzubürden.

Ein Bethekk-Gläubiger ist höchst tolerant, ja ihm ist vieles sogar schlichtweg egal. Er will sich nicht unbedingt überall einmischen und jede Art von zu großer Nähe und Offenheit trüge ja schon wieder zur Verpflichtung bei, der er möglichst entgehen will. Er kann, wenn er es für nötig erachtet, meisterhaft jeden täuschen, durch Lügen oder im Kampf durch einfache Tricks. Er kämpft außerdem sehr chaotisch, eher improvisierend aber stets souverän und hat immer einen Überblick über das Geschehen und kann sich somit meisterhaft Angriffen entziehen. Er beherrscht es den Gegner in die eine Richtung zu locken und ihn dann von hinten anzugreifen oder sich unentdeckt anzupirschen und dann ungestüm hervorzubrechen.


Bwonsamdi (m)
Zusätzliche Namen: Hüter der Toten, Loa der Gräber, Knochenvater, Knochenlord
Totemtier: Mischung aus Troll und Skelett
Ideale: Schutz der Ruhe der Toten
Anhänger: Anduri, Dunkelspeere, Zandalari, alle, die Frieden erbitten als Tote, alle die einen Pakt abschliessen mit ihm, Todessprecher
Hohepriester: Hexendoktorin Oinga (einzige Priesterin), Loasprecher Shan'kan
Opfergaben: Seelen, verzierte Schädel

Bwonsamdi ist der Hauptloa der Dunkelspeere, der die Geister der Toten auf den Echoinseln in Durotar kontrolliert. Allerdings gibt es auch einzelne Zandalari oder andere Trolle, die ihn anbeten. Er ist der Wächter der Toten. Bei den Anduri bringt Hir'eek die Seelen der Verstorbenen und Bwonsamdi behütet ihre Ruhe.

Die Seelen aller Trollstämme die ihn verehren, sowie derer die seine Anhänger für ihn töten, sind an ihn gebunden. Er ruft die Seelen zu sich in die Nekropole in Nazmir, dort treten sie auf die andere Seite über und steigern seine Macht. Im Gegenzug hütet er ihre Ruhe. Er ist ein hinterlistiger und hinterhältiger Loa, der gern Pakte mit den Lebenden schließt, dabei scheint er launisch und unberechenbar. Er leiht seine Macht zwar jenen mit denen er einen Pakt eingeht, jedoch kann es gut sein, dass die Sache einen Haken hat und derjenige etwas bekommt, was er so nicht erwartet hat.

Seite 3

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#4
C wie ...

Chu'kay (m)
Zusätzliche Namen: Grinsender Hund, Grinser
Totemtier: Grinsender Hund | Symbol: Dunkler Hund mit breitem Grinsen
Ideale: List, Täuschung, Narretei
Anhänger: Anduri, einzelne verrückte Dschungeltrolle, die Kultanhänger sind, dunkle Hexendoktoren
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Chu'kay ist ein Schalk. Nichts liebt er mehr als andere hinters Licht zu führen und sich auf deren Kosten zu amüsieren. Er spiegelt wie kein anderer die Durchtriebenheit und gleichzeitige Fröhlichkeit der Dschungeltrolle wider. Der Kult des grinsenden Hundes ist erstaunlich lebendig geblieben, viele Statuen zeugen von seiner Verehrung. Auch findet sich häufig das Grinsen, also die Zähne, auf Tempelreliefs eingeritzt, meistens versteckt in einer Ecke, wo es nicht sofort auffällt. An Bäumen oder Hütten im Dschungel sieht man manchmal ein einzelnes Gebiss hängen, auch das sind Zeichen des Chu'kay-Kultes. Die offensichtliche Fröhlichkeit dieses Gottes sollte man keinesfalls mit Gutmütigkeit verwechseln. Der Grinsende Hund ist hinterhältig und gemein. Er amüsiert sich köstlich über das Leid derer, die er in seine Fallen gelockt hat. Nicht jeder seiner Streiche ist tödlich, doch diejenigen, denen besonders durchtriebene und schädliche Betrügereien gelingen, werden vom Grinsenden Hund zu Hohepriestern erwählt.

Seinen Namen zu nennen bringt Unglück, da man seine Aufmerksamkeit bekommt. Man ruft ihn normalerweise an, um jemand anderem zu schaden, allerdings ist es ein zweischneidiges Schwert. So muss man aufpassen, dass man selbst nicht erwischt wird. Da er seine Kraft aus dem Leid seiner Anhänger und anderen zieht.


D wie ...

Dambala (m)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Schlange (Natter)
Ideale: Schnelligkeit, Verrat
Anhänger: Schattenjäger
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Der Loa von Schlangen und des Verrats. Er lehrt dem Schattenjäger sich schnell, und ruhig zu bewegen indem er seine Gestalt in eine Schlange oder Natter verändert.


Dubra'Jin (m)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Troll mit Schild
Ideale: Schutz
Anhänger: Drakkari
Hohepriester: -
Opfergaben: Raptoreneier

Der Opferaltar dieses Loa befindet sich im Nordosten von Zul'Drak. Um seinen Schutz zu erbitten werden ihm häufig Raptoreneier geopfert.


E wie ...

Seite 4

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#5
F wie ...

Falken-Loa
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Falke
Ideale: Luft, Sturm
Anhänger: Zandalari
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Die Zandalari auf der Insel des Donners haben einen Falkenpriester in ihren Reihen, welcher dabei hilft einen Wächtergolem mit dem Segen eines Falken-Loa zu versehen, der die Fähigkeit verleiht Windstürme herbeizurufen. Der Name des Loa ist bisher nicht bekannt.


G wie ...

Gahz'rilla (m)
Zusätzliche Namen: Kai'ju Gahz'rilla
Totemtier: Hydra
Ideale: Eis, Wasser
Anhänger: Farakki, Sandtrolle
Hohepriester: -
Opfergaben: Fleisch, um den Hunger der Kreatur zu stillen

Überlieferte Erzählungen berichten von einer uralten Kreatur, die in den heiligen Wassern im Herzen der Stadt schlummern soll - ein mächtiger Halbgott, der jeden vernichten wird, der töricht genug ist, ihn aus seinem Schlaf zu wecken. Scheinbar schläft/lebt Gahz'rilla dort schon seit der großen Teilung. Der Legende nach war Gahz'rilla ein geliebtes Haustier der alten Götter, fast schon selbst eine Halbgöttin. Wie die Wahrheit auch immer aussehen mag, die Trolle der Sandwüter verehren diese riesige Hydra schon seit Tausenden von Jahren. Die Trolle sind sich der Gefahr des eisigen Atems dieser Bestie bewusst und wecken sie nur dann, wenn sie genug Opfer haben, um den Appetit der gefräßigen Kreatur zu stillen.

Die Farraki in Dazar'alor haben einen Abkömmling der Hydra namens Gahz'ragon mitgebracht, den sie verehren. Ein weiterer Abkömmling soll in Zul'Gurub leben, namens Gahz'ranka, allerdings gibt es keine Überlieferungen zur Anbetung dieses Hydraabkömmlings. Eine weitere Hydra namens Gahz'ralka lebt in Tal'gurub in Zandalar unter einer Brücke. Eine Verbindung mit den Gurubashi ist noch nicht bewiesen.


G'nathus (m)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Muräne
Ideale: Wache
Anhänger: Zandalari
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Ist eine riesige Muräne welche in den Gewässern südlich vor der Insel des Donners lebt. Einige Pandaran glauben, dass G'nathus ein uralter Loa der Zandalari ist, welcher zurückblieb, um die Wasser vor Lei Shens Inselfestung zu bewachen.

Seite 5
Zuletzt geändert von Untala am Montag 1. April 2019, 23:48, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#6
Gonk (m)
Zusätzliche Namen: An'Chras (s. A), Der grosse Jäger, Meister der Formen, Der Rudelläufer, Herr der Jagd
Totemtier: Raptor
Ideale: Mut, Führung, Verstand, Jagd
Anhänger: Druiden der Dunkelspeere, Zandalari, Raptari (Druiden)
Hohepriester: Kriegsdruidin Loti
Opfergaben: Fleisch

Gonk, der große Jäger, ist ein uralter Raptorgeist aus dem Dschungel, von dem schon die alten Zalazari-Sagen erzählten. Von den Dschungeltrollen verehrt, verlor sich das Andenken an ihn, als die Dunkelspeere auf den Echoinseln vor der Küste Durotars durch Hexendoktor Zalazane von ihren Loa entfremdet wurden.

Auf den Echoinseln: Als einige der Loapriester der Dunkelspeere vor Zalazanes verderbtem Voodoo auf die ungezähmten Inseln im Süden ihrer Heimat flohen, erschien Gonk dort eines Nachts der Trollin Zen'tabra in einer Traumvision. Der Geist des Raptors sprach zu ihr, dass er ihren Geist an einen Ort namens "Smaragdgrüner Traum" gebracht habe. Er war durch Zalazanes Magie gefangen worden, wie die anderen Loa auf den Echoinseln auch. Aber Gonk war als uralter Geist in der Lage, Zen'tabras Geist trotz Zalazanes Voodoo hinüber zu holen. Zalazanes hirnlose Kreaturen töteten alle Bestien der Inseln, verbrannten die Bäume und Pflanzen. Gonk brauchte die Loapriester daher, um das Leben auf den Inseln zu retten.

Trolldruiden: Aber da die Priester die Macht der Loa nicht nutzen konnten, solange Zalazane die Machte hatte, zeigte Gonk ihnen einen Weg mit ALLEN Geistern der Natur zu kommunizieren, MIT ihnen zu arbeiten und nicht nur einem einzigen Loa zu dienen. Zuerst war es schwer, aber der Geist lehrte Zen'tabra und den anderen auch, in den Smaragdgrünen Traum einzutauchen, um mit den Geistern zu sprechen und direkt von ihnen zu lernen. Gonk hatte den Trollen den Weg gewiesen und auch die anderen Loa wussten, dass dies der einzige Weg war, die Echoinseln zu retten, solange Zalazane an der Macht war. Gonk gab allerdings nicht viel auf die andern Loa und machte sich stets über sie lustig, wenn die Trolldruiden von den Geistern lernten. Als der Raptorgeist die Druiden nach Zalazanes Fall verließ, sagte er ihnen, wie die Trolle ihn erreichen konnten, falls die anderen Loa sich nicht an ihren Teil der Abmachung halten würden.


Gral (m)
Zusätzliche Namen: Herr der Tiefen
Totemtier: Hai
Ideale: Wissensdurst, Wasser, Wahrheitsfindung, Weisheit
Anhänger: Gral-Priester, Fischer, Orakel, Seeleute, Tortollaner
Hohepriester: -
Opfergaben: Frisches, blutiges Fleisch, in ein Muschelhorn blasen

Er kennt die Geheimnisse des Ozeans und er weiß was die Zukunft mit sich bringt, auch sind ihm um die lauernden Schrecken an den tiefsten Abgründen seines Reiches bewusst. Der tiefe Ozean ist sein Reich und der dunkelste Ozean sein Refugium. Er weiß mit welchen Mächten die Naga sich einliesen und er bemitleidet sie für diese Entscheidung. Durch ihn findet man die Wahrheit in den Lügen und Geschichten, dadurch lässt er sich nicht hinters Licht führen.


Grimath (m)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Terrorhorn
Ideale: Erde
Anhänger: Zandalari, besonders Bestienzähmer
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Dieser alte Loa wird lediglich in einer Aufzeichnung der Zandalari erwähnt. Scheinbar wird dieser Loa von Bestienzähmern angerufen um ihnen beim zähmen der wilden Terrorhörner zu helfen. Er verfügt über die Macht, die Erde zum Erbeben zu bringen.

Seite 6
Zuletzt geändert von Untala am Mittwoch 18. März 2020, 16:08, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#7
H wie ...

Hakkar (m)
Zusätzliche Namen: Blutgott, Der Seelenschinder, Der Loa des Blutes, Der Gesichslose
Totemtier: Rote Windnatter
Ideale: Blutvergiessen, Wut
Anhänger: Hakkari, Atal'ai, Blutfratzen, Gurubashi
Hohepriester: -
Opfergaben: Blut, Seelen

Auch bekannt als der Seelenschinder, ein Name, den er sich redlich verdient hatte. Er erfüllte seine Anhänger mit mörderischer Wut und schwelgte in deren finsteren Emotionen. Das Blutvergießen, welches im Namen Hakkars begangen wurde, gefiel dem Gott, der einen Geschmack für Blut entwickelt hatte. Schlimmer noch, je mehr er von dem Blut verzehrte, das in seinem Namen vergossen wurde, desto mächtiger wurde er und desto stärker wurde seine Bindung an die Welt von Azeroth. Mythen erzählen, dass Bluttrinker der Gurubashi und Blutfratzen angeblich die Fähigkeit bekommen haben, die Seelen oder die Lebensenergie ihrer Feinde zu entziehen. Er soll ein Abkömmling von Ula'Tek sein, der Mutter der Schlangen.

Seine Avatare wurden bisher immer vernichtet.


Halazzi (m) | Luchs-Loa (m)
Zusätzliche Namen: Der Luchsgeist (Avatar)
Totemtier: Luchs (Avatar)
Ideale: Heimtücke, Verborgenheit, Wissen, List
Anhänger: Amani
Hohepriester: Halazzi
Opfergaben: -

Halazzi ist vermutlich der Avatar eines Luchsloas, der von den nördlicheren Waldtrollen wie den Amani verehrt wird. Er war der grösste Jäger und wurde deswegen auserwählt, um als Avatar des Luchses zu dienen.

Der Luchsloa steht für Verborgenheit, Wissen und List. Er verkörpert die List. Leise und Präzise ist sein Handeln im Verborgenen. Er ist nicht der Hüter der Geheimnisse, er kennt die Geheimnisse. Er gibt den Stämmen die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden und jeden Feind zu überlisten. Der Luchs geht Unnötigem ungesehen aus dem Weg, beobachtet, und handelt, wenn es seines Erachtens nach die Situation erfordert.


Haquu (m)
Zusätzliche Namen: Krag'wa (s. K)
Totemtier: Frosch / Kröte | Symbol: Tanzender Frosch / Kröte
Ideale: Kunst, Tanz, Musik, Balz, Feiern, Handel (Gold)
Anhänger: Anduri, besonders Händler
Hohepriester: -
Opfergaben: Der erste Schluck des Dschungelrankenweins, Schmuck, Teil des Gewinns (als Händler)

Haquu ist der Gott der Künste, sowohl der handwerklichen als auch des Tanzes und des Gesangs. Die Froschgesänge, die in manchen Nächten erklingen, gaben Anlaß, Haquu als musikliebenden Gott zu verehren. Haquu liebt Gelage mit Rankenwein und Tanz. Es ist üblich nach dem Anstoßen einen Schluck Wein für Haquu auf den Boden zu gießen bevor man selbst trinkt. Er ist jedoch nicht nur Patron aller Künstler, sondern steht auch für das Werben um Weibchen. Ein Trollmännchen könnte zu ihm beten, wenn es um die Gunst eines Weibchens werben will. Vielleicht gibt er ihm dann eine Inspiration, um das Weibchen mit einem besonders schönen Kunstwerk zu beeindrucken (sei es eine Holzmaske oder ein Lied etc.), oder auch Kraft, um einen Rivalen auszustechen.

Jedoch ist Haquu kein Kämpfer, sein Weg ist eher Listenreichtum, Schläue und Kreativität. Ebenfalls wird er oft mit dem Handel in Verbindung gebracht. Es soll fahrende Haquu-Priester geben, die Handel betreiben und stets von ihrem Gott begünstigt Profite herausschlagen, jedoch müssen sie ihm dafür auch einen Teil des Gewinns als Opfergabe darbringen. Haquu-Priester sind harte Verhandlungspartner, das Feilschen ist ihnen sozusagen gottgegeben. Sie haben aber die Fähigkeit, ihren Käufer stets glauben zu lassen, er habe ein gutes Geschäft gemacht.

Bei den Zandalari kommt Haquu unter dem Namen Krag'wa vor.

Seite 7

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#8
Har'koa (w)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Schneeleopard
Ideale: Jagd, Wanderschaft
Anhänger: Drakkari
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Har'koa ist die Schneeleoparden-Loa der Trolle der Drakkari in Zul'Drak. Ihr Gefährte Loque'nahak streift auf Wanderschaft durch Sholazarbecken.


Hethiss (m)
Zusätzliche Namen: Fürst der Vipern
Totemtier: Schlange (Viper)
Ideale: Gift
Anhänger: Gurubashi, Dschungeltrolle
Hohpriester: Hohepriester Venoxis
Opfergaben: -

Hethiss ist ein Kind von Ula'Tek. Er ist der Fürst der Vipern und wird von den Dschungeltrollstämmen als mächtiger Loa verehrt. Seine Avatare ähneln Kobras oder Vipern.


Hir'eek (m)
Zusätzliche Namen: Herr des Mitternachtshimmel, Loa der Nacht, Wächter der Schwachen
Totemtier: Fledermaus | Symbol: Blinde Fledermaus mit blutigen Zähnen
Ideale: Schutz in der Dunkelheit, Sinneserweiterung, Tod, Nacht, Blut
Anhänger: Anduri, Dschungeltrolle, Zandalari
Hohepriester: Jeklik
Opfergaben: -

Hir'eek ist ein von den Trollen im Süden verehrter Naturgeist und gilt als einer der trollischen Hauptgötter. Sein Totemtier ist die Fledermaus.
Die Fledermaus steht für die Verehrung des Blutes, der Dunkelheit und des Todes. Sie zeichnet sich durch eine Art der Wahrnehmung der Dinge aus, die über die des Sehens, Hörens und Riechens hinaus geht und die tiefere Essenz allen Seins wahrnimmt. Durch ihre Nähe zur Dunkelheit und zur Nacht ebenso wie durch die Tatsache, dass man sich vor ihr nie verstecken kann, gilt sie als Überbringerin des Todes. In Anbetracht dieser ernsten Bürde erachtet die Fledermaus fast alles andere als unwichtig und zu vernachlässigen. Sie liebt alle, die Tod bringen, egal aus welchem Grund, da es für sie in Anbetracht des Todes keine Gerechtigkeit, keine Reue, keine Schuld gibt und nur die herrliche Dunkelheit zählt. Trotzdem ist sie weit davon entfernt, zu viel Tod gutzuheißen, da auch sie selbst beim Auslöschen allen Lebens untergehen würde. Sie neigt dazu, Boten des Todes auszuerwählen, die eben nur so viel töten, wie es legitim ist und notfalls diejenigen auszuschalten, die zu gefährlich für das Leben werden.

Für all jene, die sich in der Dunkelheit verirrt haben, vertreibt sein Schrei ihre Furcht und seine Stimme geleitet sie aus der Finsternis und der Einsamkeit hinaus. So betet man ihn auch an, um auf Nachtreisen Schutz zu bekommen.

Im Anduri Stamm steht Hi'reek für die Ideale von Nacht, Feuer, Rache, Himmel und Blut. Er ist der Herrscher des Nachthimmels. Der geheimnisvolle Hir'eek ist ein gerissener Jäger und ein Rächer ohne Gnade. Es sieht so aus, als sei Hir'eek als einer der Urgötter der Himmelsgott schlechthin und als Hüter des Wissens eher friedlicher Natur gewesen. Doch scheinbar ist er „korrumpiert“. Die wenigen Bildnisse von einer Weißen Fledermaus sind grotesken Abbildungen voller blutiger Zähne gewichen.

Der Legende zur Folge wollte An'Chras ihn verbrennen, als sich die Brüder einmal stritten, doch Hir'eek entstieg dem Feuer nahezu unversehrt. Seitdem war er jedoch praktisch blind. Über den Hir'eek-Kult ist nicht viel bekannt, er ist in den letzten Jahren z.T. in Vergessenheit geraten. Da Hir'eek aber dafür bekannt ist, das Blut anderer zu trinken, wird vermutet, dass auch die entsprechenden Riten um seine Anbetung damit zu tun haben. Die Fledermausreiter der Burningwing huldigen ihm jedoch nachwievor vor jedem Einsatz. Die Priester des Hir'eek sind üblicherweise blind. Blinde Trolle galten von jeher als gesegnete Kinder des Fledermausgottes. Zum Teil wird ihnen mit Ehrfurcht zum Teil mit Argwohn begegnet.

Seite 8

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#9
Hydra-Loa (w)
Zusätzliche Namen: -
Totemtier: Hydra
Ideale: Wasser, Heilung
Anhänger: Zandalari
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Die Zandalari auf der Insel des Donners haben einen Hydrapriester in ihren Reihen, welcher dabei hilft einen Wächtergolem mit dem Segen eines Hydra-Loa zu versehen, der die Fähigkeit verleiht sich mit Wassermagie zu heilen. Der Name des Loa ist bisher nicht bekannt.


J wie ...

Jan'alai (m) | Drachenfalken-Loa (m)
Zusätzliche Namen: Der Drachenfalkengeist (Avatar), Hüter der Elemente
Totemtier: Drachenfalke (Avatar)
Ideale: Aggressivität, Intelligenz, Macht, Elementbeherrschung, besonders Feuer
Anhänger: Amani, Waldtrolle
Hohepriester: Jan'alai
Opfergaben: -

Drachenfalken sind gerissene Raubtiere und zerfetzen ihre Feinde mit rasierklingenmesserscharfen Krallen.
Jan'alai ist vermutlich der Avatar eines Loas, der von den nördlicheren Waldtrollen wie den Amani verehrt wird. Er war der fähigste Schurke und wurde wegen der ähnlichen Angriffsmethodik und Gemütseinstellung auserwählt, um als Avatar des Drachenfalkens zu dienen.

Der Drachenfalken-Loa ist einer der von den Amani am meistenverehrtester Loa, direkt nach Ula'tek. Seine Anwesenheit spornt die Amani zu unglaublichen Heldentaten an.
Er steht für Aggressivität, Intelligenz und Macht. Der Loa verkörpert die Aggressivität und Macht der Stämme. Er handelt schlau, schnell und machtvoll. Sein Feuer verbrennt Feinde binnen Sekunden, sein Wasser beruhigt den Geist, sein Wind schützt die Stämme und seine Bodenständigkeit gibt den Stämmen ihren Platz in der Welt. Er ist der facettenreiche Hüter der Elemente, sein Weg ist nie vorhersehbar und doch immer vorherbestimmt.


Jian'ky (m)
Zusätzliche Namen: Vater des Dschungels, Häuptling der anderen Loa
Totemtier: Gorilla | Symbol: Silberrücken mit einem Schwert in der einen und einer Waagschale in der anderen Hand
Ideale: Gerechtigkeit, Weisheit, Kraft, Donner / Gewitter
Anhänger: Anduri
Hohepriester: -
Opfergaben: -

Jian'Ky – Der Gorilla ist der Vater des Dschungels und Häuptling der anderen Götter.
In seiner großen Weisheit ist er gelassen und ein Ratgeber für alle, die nicht mehr weiter wissen. Der Gorilla redet nicht viel, seine Weisheiten sind von erstaunlicher Einfachheit. Wenn er jedoch erzürnt ist, ist er ein unerbittlicher Kämpfer, der jeden seiner Feinde durch pure Kraft niederringen kann. Sein Zorn kündigt sich im Dschungel durch Donner an, auf die heftige Gewitter folgen. Jian'Ky spielt eine wichtige Rolle in den Mannbarkeitsriten mancher Dschungeltrollstämme. So werden ihm zu Ehren rituelle Ringkämpfe veranstaltet, bei denen die Jungtrolle ihre Kraft und ebenso ihre Klugheit unter Beweis stellen. Die Teilnehmer tragen hierzu den traditionellen Bananenrock und bemalen sich vor den Kämpfen gegenseitig mit Kriegszeichen, um ihren Respekt vor dem Gegner auszudrücken. Manche Stammeshäuptlinge tragen die Haut eines Gorillas als Zeichen ihrer Identifikation mit dem Vater des Dschungels, ihrer Weisheit und Stärke.

Als intelligentester Gott steht er für die Weisheit und Vernunft und in der Kombination mit seiner Stärke auch für die Gerechtigkeit. Er stellt den unabwendbar starken Glauben an die Gerechtigkeit dar. Er ist der Gott all derjenigen, die sich ungerecht behandelt fühlen und darauf hoffen, irgendwann Gerechtigkeit zu erfahren. Doch hasst er diejenigen, die in ihrem Kurzblick nicht erkennen, was gerecht ist und was ist; er steht in enger Zusammenarbeit mit Ula’tek, um festzustellen, wann Rache oder Strafe gerechtfertigt ist und wann nicht. Er wird all diejenigen strafen, die stur und blind für sich selbst das Recht beanspruchen aber seiner Meinung nach nicht seiner Hilfe bedürfen.

Seite 9

Re: Loa-Lexikon (überarbeitet)

#10
Jani (m)
Zusätzliche Namen: Herr über Schmutz und Gesindel, Patron der Sammler, der Fürst der Diebe, der Gott des Abfalls, Hüter der Geheimnisse
Totemtier: Saurid
Ideale: Moral, Demut, Narretei, Sammeln
Anhänger: Landstreicher, Waisen, Kastenlose, Diebe
Hoheprister: Loasprecherin Chel'ra
Opfergaben: hässliche, schuppige, glänzende Sachen

Jani ist in der Lage ihre ausgewählten Opfer in Sauriden zu verwandeln, um ihnen Demut zu lehren oder für sie Strafen zu verhängen. Sie liebt Gold und Müll, alles was glänzt hat es ihr angetan, ihre Gier ist so gewaltig wie ihr Mitleid für jene die von der Gesellschaft ausgestoßen wurden und so nimmt sie sich derer an die von keinem der anderen Loa erhört werden. Es ist denkbar das sie den Dieben ihr Geschick leiht, den Landstreichern ihr Glück und den Waisen ihren unbeugsamen Willen.


K wie ...

Kimbul (m)
Zusätzliche Namen: Eraka no Kimbul, Gott der Tiger, König der Katzen, Lord der Bestien, Verhängnis der Beutetiere, Shirvallah (s. S), Xuen
Totemtier: Tiger
Ideale: Krieg, Kampf, Jagd, Ehrenkodex
Anhänger: Farraki, Sandwüter, Zandalari, besonders Krieger / Primalisten, Tortollonar aus der Tortakazuflucht
Hohepriester: -
Opfergaben: Fleisch

Kimbul ist ein Loa der Waldtrolle, der auch bei den Sandtrollen in Tanaris Verehrung findet. Er ist der Gott der Tiger, Lord der Bestien, König der Katzen und das Verhängnis der Beutetiere. Mann nimmt an, dass er ein Waldtrollischer Aspekt von Shirvallah ist. Sein Name ist auf einer Steintafel in Zul'Farrak zu finden und wird dort auch ehrfürchtig Eraka no Kimbul genannt.

Er ist ein Loa des Krieges und des Kampfes, wie auch der Jagd. Als einer der wenigen Loa scheint er einen Ehrkodex zu besitzen. Er predigt seinen Anhängern Tugend und Hingabe, Geduld und Respekt, Mut und Überzeugung. Er ist das Verhängniss der Beute nicht anderer Jäger, wen er als Jäger und Krieger anerkennt muss seinen Zorn nicht fürchten. In seinem Besitz ist der Ring der Gezeiten.

Es wird auch berichtet, dass er mit schwarzem Fell und noch schwärzeren Streifen in Erscheinung tritt. Sein Tempel findet sich im Nordwesten von Vol'dun, auf der Insel Zuldazar.


Krag'wa (m)
Zusätzliche Namen: Haquu (s. H), Der Gewaltige, Vater
Totemtier: Kröte
Ideale: Aufopferung, Selbstopferung, Glaube, Hoffnung, Schutz, Hilfe, Heilung
Anhänger: Zandalari (aus Zuldazar), besonders Heiler
Hohepriester: -
Opfergaben: Fleisch, Raptoreneier, Glühwürmchen, Käfer, eigenes Leben

Er kann seine geliebten Anhänger als Zeichen der Erherbietung für ihren Dienst in Kröten verwandeln, so das sie weiter leben als Kinder ihres Loas, er ist mächtig und ein furchtloser Kämpfer.

Häufig wird er wegen seiner Hoffnung schenkenden Art und seinen Fähigkeit, seinen Anbetern Heilung bei Wunden und Schutz zu geben, angebetet.

Aufgrund von Zwischenfällen sollen all seine Priester in Nazmir von Bluttrollen getötet worden sein. So verbleiben nur noch jene, die in Zuldazar leben.

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