Wer hat Angst vor ...?

#1
Gerüchte tauchen im Dschungel auf die Goblins tratschen und
die Menschen in der Bay laufen mit einem selbstgefälligen
grinsen herum. Etwas stimmt nicht so viel ist klar, nur was ist los?
Die Läufer sollten wohl mal besser aktiv werden und sich
umhören, die Schatten haben vielleicht Informationen.
Bluthunde schärft eure Klingen und fangt wieder an zu trainieren,
die Luft stinkt nach Ärger und es gibt wenn nur einen im Dschungel
der Ärger machen darf. Anduri!


ooc: Hier unten ist Platz für Informationen die ihr bisher gesammelt habt. Beschreibt oder haltet fest, was euer Charakter herausgefunden oder beobachtet hat. Teilt eure Schlüsse mit anderen.

Re: Wer hat Angst vor ...?

#2
Eigentlich sollte es eine normale Patrouille durch den Dschungel werden, einzige Abänderung war, dass Enzoh von Vin´jai einer Welpa begleitet wurde um die Rolle der Bluthunde im Stamm kennen zu lernen. Sie fanden zuerst nur eine Gruppe aus Zwergenjägern, die sich normal im Dschungel verhielten. Die Beutemenge war angemessen und bedurfte keiner Klarstellung.
Das kleinere Lager nahe der Bay war mit normaler Mann stärke bestückt und es gab keine aufgestockten Vorräte.
Am Ende der Patrouille beobachteten sie das größere Fort Livington, die Beobachtungen hier sind als ungewöhnlich einzustufen und sollten dringen weiter beobachtet werden. Es ist eine Lieferung von großen mannshohen Holzkisten eingetroffen die sich als eine Art Käfig herausgestellt haben.

Auf den nächsten Patrouillen der darauf folgenden Tage, fand Enzoh zerfetzte Tierkörper nahe des Übergangs oberhalb der Zerschlagung.

Re: Wer hat Angst vor ...?

#3
Mandoshir grinste breit und zufrieden als er zu seiner Reitfledermaus zurück ging. Er schaute noch einmal auf die Brücke, auf der er die beiden Leichen abgelegt hatte. "Zu wenig Blut" kritisierte er, aber da Tote nach einer gewissen Zeit nicht mehr richtig bluten musste es reichen. Schliesslich hatte er auch nicht vergessen, den Maulkorb schön auffällig neben die Leichen zu legen. Wer die Zeichen lesen konnte, der würde schon verstehen ...

***

"Dea Dschungl is unsa, da macht kaina son schaizz Bizz auf! Un diesa Kordl Typo ganz sicha nich." schnaubte Glokta und blickte in die Runde. "Die Sache is klaa. Die in dem Laga wolln Worgos ausm Nordn. Un die pissn den' Typos im Laga so schwer ans Bain dasse Briefe schraibn un andre Worgos wolln, solche die pariarn. Ob füa Yagn oda Krieg is mia egalo, das Bizz beendn wia."

Er blickte zu Zha'di. "Mandoshir also is in' Nordn um ne Warnun' zu plaziarn, un Zarajhi passt am Laga auf, ya? Bueno, Schlizza. Check das mim Enzoh, solln gutn Trupp zusamm stelln, nen grossn. Mia is nach na Fiesta im Laga um den' bai iahrm Problemo zu ... helfn. Soll viele mitnehm, dass yeda sain Spass hat." Zha'di nickte nur knapp zur Bestätigung.

"Mia is nua ains noch nich klaa, mon. In was is dea da", er zeigte auf Skreek, "mit saina Visage gerannt, dasse so vamatscht aussieht?"
Zuletzt geändert von Glokta am Donnerstag 29. Juni 2017, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
Mad, Bad, and Dangerous To Know.

Re: Wer hat Angst vor ...?

#4
Und wie das Zeichen verstanden wurde ... Fenros wäre am liebsten sofort losgezogen um Blut fließen zu lassen.
Letzte Nacht war eine Gruppe seiner Späher auf den Toten Körper gestoßen auch den Maulkorb hatten sie nicht übersehen.
Aber noch war nicht die Zeit dafür ... noch nicht!

***

Enzoh lauschte aufmerksam der Ausführung von Zha´di und nickte zufrieden "gute Arbeit war kein Fehla euch beiden de Führung zu geben weita so, dann machen wir uns mal dran ne Truppe zusammen zu stellen die den Pennan n ordentliches Statement liefat "

Re: Wer hat Angst vor ...?

#5
Seit der Patrollie hielt Zarajhi abwechselnd mit Junji Wache in der Nähe des Forts. Die Menschen hatten ebenfalls den Leichnahm gefunden aber auch nicht mehr. Die im Brief geschrieben Lieferung neuer Worgen war noch nicht eingetroffen, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis ein neuer Bote ausgeschickt würde. "Soll´n se nua versuchn, de wiad nich weit kommn" dachte Zara wärend sie wie jeden Tag die Käfige, die mit Decken abgedeckt sind musterte. " Wenn waa de Berfrein wie et de Worgin wollte, is mia ja ma gespannt ob se uns den von Nutzn sin oda nich" flüsterte Zara zu sich als sie wieder in die Bäume kletterte um dort auf die Ablöse durch junji zu warten.

Re: Wer hat Angst vor ...?

#6
Als Glokta an seiner Hütte eintraf fand er die Kiste, die Enzoh ihm dort hin gestellt hatte. Er öffnete sie und darin waren Knochen von mehreren Opfern. Das Fleisch war sorgfältig vom Fleisch befreit, und an mehreren waren tiefe Spuren von Klauen und Zähnen. Er nimmt einen in die Klaue und streicht langsam mit der anderen Klaue über die Bissspuren. Die Spuren waren tief, teilweise war der Knochen abgesplittert. Was immer diese Spuren in dem Knochen hinterlassen hatte war nicht zimperlich mit dem Opfer umgegangen.

"Guta Biss" sagte er zu sich, "ne Hyena oda sowas viellaich." Er umfasst den Knochen mit beiden Klauen und schloss die Augen. Leise begann er einen Singsang, ein Lied von Blut und Dunkelheit für Hir'eek. Er begann, eine Kälte zu spüren, dann eine Bedrohung. Etwas lauerte in der Dunkelheit, umkreiste ihn. Dann hörte er ein Heulen und die Bedrohung manifestierte sich. Ein Schatten, wolfsähnlich aber zweibeinig. Zähne wurden gebleckt, und erneut ertönte das Heulen.

Glokta öffnete den Mund und stiess ein hohes Kreischen aus. Dann sagte er in das Dunkel hinein: "Kom näha un'ch brech dia de Zehne aus," Das wolfsähnliche Wesen wich zurück, schwarzes Fell sträubte sich, und erhob drohend eine klauenbewehrte Pranke. Dann ein schneller Schlag in Gloktas Richtung, zu weit um gefährlich zu sein. Ein Knurren aus der Kehle des Wesens folgte.

Glokta hielt den Knochen vor sich, in Richtung des Wesens, Schatten formten sich an der Knochenspitze. Langsam griff er mit der Rechten nach seinem Speer und öffnete seine Augen, die nicht mehr blau, sondern tief schwarz waren. Das Wolfswesen wich zurück, tiefer wieder in den Schatten, drehte sich um und rannte einen Weg entlang. Alte Eichen säumten den Weg und Lichtpunkte huschten durch die Luft. "Hir'eek, gib mia Sicht un Gschwindichkait" stiess Glokta hervor, sprang auf und jagte dem Wolfwesen hinterher. Er rief "Füan Stam, Hir'eeeeek!"

Die Bäume knarrten leise, das Wolfwesen rannte weiter, Glokta hörte sein Hecheln, das den Wald erfüllte, während er hinterher rannte, einem flackernden Schein von roter Glut entgegen, gegen den sich die Silhouette des zweibeinigen Wolfwesens deutlich abzeichnete. Dennoch zu weit und zu schnell für einen sicheren Speerwurf. Statt dessen springen Schatten aus dem Knochen hervor, die das Wolfswesen jedoch nicht erreichen.

Die Dunkelheit nimmt zu, etwas verschleiert Gloktas Sicht. Die Bilder verschwimmen. Etwas Grosses, Dunkles liegt voraus, Bäume doch sonst nur Dunkelheit. Das Glühen war nicht mehr zu sehen. Er lief nun langsamer, keuchte. "Gib mia meah zu sehn" sagte er. Und für einen Moment war wieder mehr zu sehen. Ein letztes Mal erscheint der helle Schein eines grossen Feuers, davor die Gestalt, die er verfolgte. Sie war stehen geblieben. Schemen von einfachen Hütten aus Stangen und Leder. Dann Dunkelheit. Er blieb stehen.

"Was füan Ritt un was füa Bilda man." Er sah wieder seine Umgebung, er war immer noch an seiner Hütte, anscheinend keinen Meter gelaufen, denn die Kiste stand immer noch vor ihm. "Zait füan Opfa" sagte er, packte den knochen in die Kiste zu den anderen und machte sich daran, die Kiste den Weg zu Hir'eeks Altar hinauf zu tragen. Auf dem Weg erwartete ihn Enzoh. Der musterte Glokta kurz mit einem besorgten Ausdruck im Gesicht. Dann folgte er ihm zum Altar, Er trag einen Beutel in einer Klaue, Blut sickerte frisch durch den Stoff.

"Enzoh man, komms grad recht, eh?" sagte Glokta und mit einem Nicken in Richtung des blutenden Beutels "'s Blut könn wa yezz brauchn." Enzoh nickte und fragte "Hattest sowas gesacht. Is nachtelfe recht oder wäre Mensch bessa?" Glokta schüttelte den Kopf. "Fee is grande. Hoit wiada Grinsa nich meckan." Gemeinsam gingen sie weiter.

Am Altar angekommen breitete Glokta die Knochen aus und zümdete ein Kohlebecken an, während Enzoh ein Kaldorei-Herz aus dem beutel nahm und es Glokta gab. Der legte es in die dunklen Flammen des Kohlebeckens, spricht ein Gebet und beginnt zu tanzen während Enzoh sich im Hintergrund hielt. Nach und nach tauchten Fledermäuse auf und flatterten um die beiden Trolle und den Altar.

Schliesslich hörte Glokta auf zu tanzen und sagte: "Danke füa daine Sicht un daine Geschwindichkait, grossa Hir'eek. Nichts blaib dia vaboargn." Das Herz begann in den Flammen zu schmoren, es schien, als würde das Opfer angenommen.

Glokta wandte sich an Enzoh. "Enzoh ... wo has de Knochn hea?" Der antwortete "Ausem Dschungel üball, Knochen de Opfa, Opfa die kein Tier angerührt hat nach derren Tod". Glokta dachte kurz nach und antwortete "Kain Viech hatse angrüaht? Das' ne eanste Cosa." Enzoh nickte und sagte "s muss Schlechts auf den Knochen un Fleisch liegen. Nua es waren Tiere, Bewohna ausem Dschungel. Wohea die Verderbtheit?"

"'ch wead de Nacht hia vabring'. Muss vastehn, was'ch gsehn hab, Enzoh. De Bissspuan sin fremd, kenns von Hyenas oda ähnliche Viecha. Ghöat nich in Dschungl" erklärte Glokta und Enzoh meinte "Vielleicht findest ne Antwort, de Loa sin auf deine Seite zumindest." Glokta nickte. "Aye, wiad ne lange Nacht. Bessa du vadrücks dich, waiss nich ob's gut käm wenn's hia wäas." Enzoh zieht unter seinem Wams eine Kette aus Zähnen hervor und hält einen davon hoch.

Glokta kniff die Augen zusammen, die wieder blau waren. "Wasn das?" "Das", antwortete Enzoh, "is n Zahn von nem Wolf un das dea von na Hyäane. Beide könnten passen, tun se aba nicht." "Hmmm", Glokta knetete sich nachdenklich das Kinn, "Eha n Mix von baidm?" "Vielleicht ... de Antwort liegt wohl dazwischen" erwiderte Enzoh. Glokta nickte und meinte "Is oft so".

"Werd dia mit den Loa palavan lassen un durch n Dschungel streifen. Is glaub ich mein Platz grade" sagte Enzoh dann. Glokta nickte und antwortete "Sai Augn un Oahrn vom Stam. Loa mit dia, mon." Enzoh grüsste Glokta voller Respekt "Werd ich sein. De Loa mit dia Glokta Jin." Glokta grinste kurz, dann wurde sein Blick wieder ernst und er wand sich dem Altar zu während Enzoh leise im Gebüsch verschwand.
Mad, Bad, and Dangerous To Know.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron