Die Jin Aufgabe 1. Akt : „Welpen, jagt im Rudel“ - 2016

#1
von Veoza am Donnerstag 21. April 2016


Die Jin Aufgabe 1. Akt : „Welpen, jagt im Rudel“



Planungen in der Bay



Es dämmerte langsam in der Beute Bucht, die Arbeiten rund um den Pier neigten sich langsam dem Ende zu und lärmend zogen die Seemänner in die Taverne zum Salzigen Seemann. Aus dieser drang schon ein lautes Stimmengewirr klirrende Flaschen und die eingängigen Seemannslieder.

Doch nicht alle in der Bay interessierten sich dafür sich zu besaufen. Drei Welpen der Anduris würden das nach ihrer Aufgabe vielleicht in Betracht ziehen nun hatten sie besseres vor. Der Jin hatte Ihnen eine Aufgabe erteilt.

„Nezzliok der Dürster“ hielt sich mit einer Gruppe anderer Trolle im Gebiet der Anduris auf, hatte es gewagt ein Lager zu errichten und es unter anderem so geschafft das Missfallen des Jin´s sich zu zuziehen. Am Pier hielten die drei kurz fest wie sie die Aufgabe erledigen wollten, jede von ihnen brachte einen Punkt ein und am Ende konnte die Aktion starten.



Strandfeger hoch drei



Mittlerweile war die Nacht herein gebrochen, es war zwar keine Mondlose Nacht, jedoch waren Wolken aufgezogen, die es möglich machen würden sich geschickt anzuschleichen. Am Stand angekommen konnten die drei schon einen Vorposten vom Lager ausmachen, da die Trolle dort sich nicht die geringste Mühe gaben leise zu sein. Sie saßen um ein Feuer und betranken sich ausgiebig, hatten allerdings Wachen aufgestellt um die man sich erst kümmern musste.



„Veo kannst du den Typ da vorne ausschalten – möglichst leise?“ kam es von Xenthusa die ihren Blick weiter auf das genannte Ziel gerichtet hielt. Veoza schätzte die Reichweite ab „kein Problem is gleich weg!„ Mit diesen Worten machte sie ihren Bogen bereit und verschwand in die Schatten pirschte sich etwas näher heran und ließ den Troll mit einem Pfeil im Kopf zu Boden gehen. „Gut nun weiter nach vorne Mimzani du gehst nach links, Veo nach rechts und ich nehme die Mitte“ delegierte Xenthusa die drei.

Die Wachen die noch übrig waren erspähten die Gefahr zu spät. Die drei Weibchen agierten als Einheit und nutzten die aufkommenden Schatten durch die Wolken aus und beseitigten die unerwünschten Ziele schnell und tödlich, auch die völlig überrumpelten und betrunkenen Trolle am Lagerfeuer spürten schon bald die Äxte von Mimzani und Xenthusa.

Mit einer gewissen Zufriedenheit besahen sich die drei ihre Aktion. Es lief bisher alles glatt. Nun lag der Weg hoch in das Hauptlager vor ihnen. Hier war es schwieriger, da zum einen der hohe Berg und zum anderen die Ruine eine natürliche Blockade bildete, dazu waren hier noch mehr Wachen und Patrouillen aufgestellt. Veoza machte einen geeigneten Pfad am Rande des Weges aus, der gute Deckung durch das Gebüsch bot. Die beiden Wachen an einem Torbogen wurden von Mimzanis Froschzauber und Xenthusas Äxten rasch beseitigt.



Auf der Mauer auf der Lauer



Rasch rückten die drei weiter vor und verzogen sich in das dichte grüne Gebüsch des Dschungels. Sie spähten den Weg aus. Bisher wurden sie nicht gesehen und wenn, dann zu spät, doch das sollte leider nicht so bleiben. Ein Schmerzensschrei von Xenthusa und ihr deuten auf zwei Wachen verrieten ihnen, das sie Entdeckt wurden. Veoza und Mimzani schalteten die Wachen rasch aus.

Sie hatten Glück die Verletzung von Xenthuasa war nicht ernst, nach einer raschen Behandlung durch Mimzani konnten sie weiter. Sie waren wieder bereit weiter vor zu rücken als am oberen Ende des Weges eine Wache in Begleitung eines Tigers auftauchte. Sofort schnellte Veozas Arm nach vor und hielt ihre Kameradinnen ab ins nächste Gebüsch vor zu rücken „ Halt!.. da oben eine Wache“ zischte sie leise. „Mist, was machen wir? Von hier unten bringen Zauber nichts“ murmelte Mimzani leise, mit einem nicken ergänzte Xenthuas: „ er sieht uns auch, eh wir nah genug für einen Kampf sind“

Die drei blieben in ihrer Deckung beobachteten den Wächter der nun durch sich lichtende Wolken im Mondlicht deutlich zu sehen war .

„ich hab das passende für den Typen“ murmelte Veoza grinsend und zieht ein Amulett hervor mit welchem sie schon häufiger einen Tigergeist namens Sevan gerufen hatte, dieser sollte nun helfen.

Der Tigergeist pirschte sich ungesehen nach oben, kurz waren Geräusche von einem Kampf zuhören doch Äbten sie schnell wieder ab. Sevan kam mit einem Arm als beweis für seine erledigte aufgabe zu den dreien zurück und entschwand dann auch wieder in die Geisterwelt.

Da der Weg nun frei war, erreichten sie die Ruinenmauern. Diese nutzten sie als einfachen Weg um ungesehen an ihr Ziel herran zu kommen.



Frosch im Sack



Das Hauptlager auf dem Berg war trotz der späten Stunde von lärmenden Trollen befüllt.Mimzani, Xenthusa und Veoza hatten sich in einem Gebüsch versteckt und besahen sich das treiben. Ihr Ziel war nicht eindeutig auszumachen, zwar gab es einen Voodoomeister der gerade gut bewacht wurde doch waren sie sich nicht sicher ob dieser Voodoomeister wirklich ihr Ziel war. Wenn sie dem Jin einen Kopf brachten sollte es der richtige sein.

Die drei hockten in einem dichten Farn, flankiert von einer Palme und Mauerresten, so dass man sie nicht ausmachen konnte. „lasst uns den Typ am Tisch mitnehmen und verhören“ murmelte Veoza und deutete auf den unglücklichen Gehilfen. „guter Plan aber wie bekommen wir ihn freiwillig mit uns“ murmelte Xenthusa . Ein grinsen huschte über Mimzanis Gesicht sie hatte eine böse Idee. „wartet hier ich bin gleich wieder da“ zischte sie und war schon in den nächsten Schatten von Grünzeug verschwunden Veoza und Xenthusa sahen sich ratlos an folgten dann mit ihren blicken ihrer Kameradin, welche nun schon sehr nah an dem Gehilfen dran war. Wenige Momente später war er verschwunden, stattdessen war ein quaken vom Dschungelboden zu hören und Mimzanis Pranke packte das Tier rasch und stopfte es in einen kleinen Sack.

Veo und Xen mussten sich wahrlich anstrengen um ihr lachen über diese Idee zu unterdrücken.



Befragung Ladylike



Alle drei machten sich für die Befragung bereit. Waffen wurden gezogen und ein Fesselungstotem von Mimzani aufgestellt.

Als der Zauber aufgelöst wurde erschien der Troll direkt vor Xenthusa, die jedoch rasch ihre Äxte am Hals des Trolles platziert hatte



„Vorsicht, oder du hast ne Klinge im Hals“. Der Mystiker wusste noch garnicht wie ihm geschah als auch schon Mimzanis Stimme ihn barsch aufforderte: „so Penna wer ist alles da oben in den Ruinen?“ Eine der Schneiden ihrer Äxte blitzte im Mondlich „Palaver aber leise!“

Der Troll machte keine Anstalten und wurde so grob von Xenthusa in die Knie gezwungen.

Veoza zog ihren Dolch vom Gürtel setze ein böses grinsen auf und ließ die Klinge langsam über die Wange des Mystikers gleiten. Nervös stotternd rief dieser „Aus mir bekommt ihr nichts heraus!“ Die Antwort darauf war ein höhnisches lachen von Mimzani „Oh wir werden ja sehen“ Ihre Augen funkelten böse. „Hör mal genau zu, wir sind Anduris“ Veozas Stimme klang genauso kalt wie die Klinge ihres Dolches war „ du hast schon mal davon gehört oder?“ Ein hin und her wiegender Kopf und eine fast schon höhnische Antwort folgte „Naja, lässt sich nicht vermeiden.“



Mimzani setzte die Befragung fort „unsere Geduld ist nicht endlos...“ wurde jedoch sofort vom Mystiker unterbrochen „vergesst es!“

Mit dieser Aktion ließ er den Geduldsfaden sowohl von Veoza als auch Xenthusa reißen „der Pisser redet mir zu wenig“ knurrte Veoza „ja sollten etwas überzeugender sein“ stimmte Xenthusa nicht minder knurrend zu.

Die Pranke des Troll wurde von Veoza gepackt und ihr Dolch tief in die Fläche gebohrt , ein gequälter Schrei war zuhören „Aahh bist du loco man? Musst ja nicht gleich zustecken“ heulte er auf. Veoza zog den Dolch wieder aus der Pranke heraus. Die Wundränder nahmen eine seltsame violette Färbung an als wäre ein Voodoo am Werk Mimzani nutzte die Panik des Trolls aus um ihn noch einmal klar zu machen, dass er Körperteile verlieren würde sollte er nicht langsam reden.

Untermalt wurde diese Forderung von Xenthusa durch einen tritt in den unteren Rücken des Trolls. Dieser blieb zusammen gekrümmt liegen. Ein leises knacken im Unterholz ließ die drei Weibchen kurz aufhorchen. Es war jedoch keine Wache sondern ein Mitwelpe – Jahkal gesellte sich zu den dreien. Er überließ ihnen die Befragung da er selber durch eine Verletzung noch nicht fit war.



Langsam kam der Troll wieder zu Sinnen und so starteten die drei einen neuen Versuch „So noch einmal Süßer, ich glaube du hast die Frage vorhin nicht ganz verstanden“ kam es fast liebevoll von Veoza. Mimzanis Stimme bildete den harten Kontrast „ wer ist oben auf der Ruine, dein Boss? Ein Voodoomeister?“

Der Troll starrte zwischen beiden hin und her eh er stammelte „eh .. mein Stamm man „ er versuchte jedoch wieder unnahbar zu wirken „ e.ein Boss … äh ... also weiß nich wenn du genau meinst“ Langsam ließ Veoza sich auf ein Knie vor den Troll sinken „überlege dir die Antwort noch mal süßer“ knurrend „die Pranke hat schon ein Loch“ und ließ ihre Dolchklinge über die Kehle fahren.

Selbst Mimzanis Geduld war nun langsam aufgebraucht „wird Zeit für die Pranke, die nehm ich mit“ mit diesen Worten macht sie eine eindeutige Geste mit ihrer Axt.



Jahkal verleiht dem Treiben noch eine etwas makaber Note und bereitet provokativ vor dem Troll ein Lagerfeuer vor „ich glaube es ist bald Fressenszeit“ Der Troll indes reißt erschrocken die Augen auf „Nein...Nein.. schon gut Wartet!...Ihr meint sicher den Voodoomeister“ „schneller man“ kam es ungeduldig von Mimzani. Ein hastiger Blick wurde von ihm gemacht zur Pranke und dann zur Klinge „wer sagt mir das ihr mich nicht eh rippt mh?“ Eine Klaue von Veoza streichelt zärtlich über die Wange des Trolls „eh Amigo wenn du redest sind wir vielleicht zärtlich“ „was ..vielleicht?“ kam es patzig vom Troll zurück. Ein lautes und böses knurren schlägt ihm entgegen als Veoza ungehalten meint „der Typ wagt es zu fordern „ sie lässt einen vielsagenden Blick zu Mimzani und ihrer Axt gleiten die sofort versteht ohne zu zögern wird die Axt hoch gerissen und mit einem Hieb rollte die Pranke des Trolls im Sand davon.



Mit einer Trockenen Stimme kam es von Mimzani „wenn er eine Pranke behalten will palavert er“. Der Mystiker unter schock und fassungslos starrte auf seinen blutenden Arm der nicht mehr als nur noch ein Stumpf war. Die Sirenenhafte Stimme von Veoza hallte in seinem Ohr „wenn du brav warst werden die Loa dir eine neue geben „ ihre Klauenspitze glitt seinen Nacken hoch „nur … ich glaube wenn Xen dir den Kopf abschlägt wird das etwas schwierig“. Der Troll zitterte am ganzen Leib hielt sich mit der anderen Pranke den Stumpf und wimmert „Aufhören! Aufhören! Nezzliok ist sein Name“ Dies sollten seine letzten Worte gewesen sein denn danach dauerte es nur Augenblicke und Mimzanis Äxte trennten den Kopf vom Körper. Xenthusa öffnete den Brustkorb und entfernte das Herz während sie dies Teilten beschlossen die vier Welpen morgen die Aufgabe abzuschließen sie hatten die nötige Information erhalten.

...



( Fortsetzung folgt in Akt 2. "chaotisch geordnete Jin Aufgabe" )

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