Die Waffe der Elemente - Teil 1 - 2012

#1
von Visran am Donnerstag 1. November 2012


((Ein wenig verspätet *hust*))

Eigentlich hatte es angefangen wie viele Tage. Ein paar anduri, die zusammen am Steg saßen. Sich unterhielten. Aßen. Tranken. Ein paar aufgestaute Aggressionen, die in der Luft hingen und dem Leben diese ganz besondere Würze gaben.

Dann war etwas anderes dazugekommen. Etwas, das so nicht sein sollte.
Der Schamane wurde von einer inneren Unruhe ergriffen.

Als Daj’jin den Steg betrat, wurde das Gefühl deutlicher. Drängender.
Der Boss. Irgendetwas stimmte nicht… eine Weile beobachtete er den Troll. Als er ein paar Armschienen in die Runde warf, konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er sprang auf und knurrte – und auch Zuljie schien eteas zu spüren. Ihr Knurren war lauter, ungehaltener als das seine. Sein Blick wanderte zu der Schamanin.
„Ich hab nen paa Schattnhamma gekillt, ne schwerbewachte numma..dit hatn se bei sich.“ Daj’jins Stimme. Lässig. Entspannt. Und doch mit einem Unterton, der nichts Gutes verhieß.

Unruhe kam auf, als die verdrehte Aura der Armschienen ihr Umfeld durchdrang und die Schamanen leise miteinander flüsterten. Artefakte der Sillithiden… falsch wie das Glitzern in den Augen der Käfer. Die Armschienen stanken nach unterjochter Kraft. Die beiden Schamanen nickten sich zu, bevor Zuljie dem Stamm den Ursprung der Armschienen mitteilte und mit ruhiger Stimme ihr Urteil sprach. Sie mussten herausfinden, was genau die Sillithiden getan hatten. „Wia müssen zum Ursprung. Wos echo ihra alten magie noch hallt.“

Silithus.

Akames Vorschlag, ihren Käferfreund Ikban zu befragen, ging in der aufgeheizten Stimmung unter… oder war sich außer ihr keiner sicher, dass man diesem >Freund< weit genug trauen konnte?

Daj nahm die Armschienen wieder auf. Ungern, aber mit sicherer Hand. Ganz offensichtlich angepisst von der Situation. Der Schattenhammer würde sich wohl vor ihm in Acht nehmen müssen – mehr als sonst. Der Boss der Anduri sah aus, als würde er mit Vergnügen den Schattenhammer für die Situation bluten lassen. Oder jeden anderen, der ihm im Moment in die Quere kam.

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