Zuul [Steckbrief]

#1
Zuul Jan'zin. Gründer des Anduri Stammes.

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Vater: unbekannt
Mutter: unbekannt
Herkunft: Sun'jin

Aussehen und Merkmale:
Lilafarbener Irokesenschnitt, Brandzeichen am linken Ohr, gewaltige geschwungene Hauer, lange fleischige Narbe im Brustbereich, Kriegsbemalung im Gesicht, traurige Augen

Persönlichkeit:
Durch viele Verluste in seinem leben ist Zuul sehr eigensinnig und einsam geworden, seine humorvolle manchmal unbeschwerte art soll die narben auf seiner Seele überspielen .Dies gelingt ihm mehr oder minder gut. Ihm wohnt eine abneigung gegen Arroganz und übermut inne die aus seiner zeit im Krieg herrührt. Zuul kann sehr herrische aber auch sehr väterliche Züge an den Tag legen und ist bemüht die die er liebt zu schützen mit all seiner Kraft. Er ist leicht zu begeistern und im grunde bescheiden. Er leidet unter einem frühen Stadium des Voodoo Wahnsinns was ihn zeitweilig unberechenbar und aggressiv macht. Er ist bereit viel für seine Ziele einzusetzen. Für Gefühle ist er seid dem Tod seiner Familie nicht mehr allzu empfänglich nur oberflächliches anbändeln bereitet ihm etwas vergnügen aber er fürchtet Bindungen und die damit verbundenen Ängste

Seine Geschichte:
Geboren als ungewollter Welpe in einer Höhle nahe Sun`jin wurde Zuul nach einigem hin und her an eine Mobu übergeben die ihn von jenem Tag an ausbildete und ihn wie ihr eigenes Kind behandelte. Als Rakna`zan die Voodoo treuen Trolle um sich scharrte, beschloss Zuuls Ziehmutter, Tanasal sich dem Stamm der Anduri anzuschliessen. In seiner Jugend eignete er sich hervorragende alchemische Kenntnisse an und erfüllte seine Mobu mit stolz. Es folgte die Goldene Zeit des Anduri, der Stamm erblühte. Zuul wurde älter und schloss seine Ausbildung ab. Eines Tages traf er das Weibchen Jan`zin und verliebte sich in ihre wunderbare Art Blut zu trinken und Knochen zu brechen. Ein Jahr darauf vollzogen die beiden den Bund fürs Leben und zogen mit Tanasal zusammen in eine Hütte nahe des Dorfes. Die Jahre fuhren ins Land ohne Kummer ohne Krieg, als Rakna`zan Sohn Vanaka`zin geboren und kurz darauf entführt wurde, änderte sich jedoch alles. Nach Rakna`zans Tod, Jahre später,dessen Grund das gebrochene Herz ob des Verlustes ihres Sohnes war, kehrte sorge in die Seelen der Anduri. Was sollten sie ohne ihre weise Führerin machen, Zuul entschloss sich zu dieser zeit den Anduri als bald zuverlassen um seine Familie zuschützen, wurde aber von dem Dorf Schamanen Quen`hal angehalten zubleiben, Quen`hal nahm Zuul zur Seite und unterhielt sich lange mit ihm, keiner kennt den Inhalt dieses Gespräches aber es veränderte Zuul. Von diesem Tag an war er Quen`hal ein treuer und ergebener Freund. Zuul spielte grade mit seiner neu geborenen Man`jil, ein kleines Rothaariges Welpchen mit Feuer in den Augen und Wildheit im Herzen.Die Nachricht machte die Runde das Vanaka`jin zurückgekehrt war. Zuul sah seiner Rückkehr mit Hoffnung entgegen und glaubte fest daran das nun alles wieder gut werden würde.
Nach der Krönung Vanaka`zins jedoch veränderten sich die Stammes Gewohnheiten, mysteriöse Rituale wurden an den jungen und den erwachsenen Männchen vollführt und Vanaka`zin vereinbarte ein Bündnis mit der neu erstarkten Horde. Der Anduri mit seinen grossen Kenntnissen über das mixen von Voodoo Drinks wurde zu den Burningwing Fledermausreitern. Alle Männchen wurden in den Kriegs dienst berufen. Als auch Zuul gehen musste verabschiedete er sich von seinen Lieben mit dem versprechen dass: wenn er wieder käme alle zusammen weg gehen und glücklich werden würden. Danach wandte er sich ab und folgte dem ruf der Kriegstrommeln. In der Kaserne angekommen traf er zwei seiner Stammesgenossen: Garin, ein guter Freund von ihm schon zu gründungszeiten des Stammes und Zyndir, einen Tüftler und lebetroll. Gemeinsam überstanden sie die Ausbildung die vielen schwächeren Trollen den tot brachte

Während dessen gab es im Anduri Aufruhr. Es formte sich eine kleine Gruppe Rakana`zin treuer voodoo-bokurs die gegen den Kriegerischen Kurs Vanaka`zins meuterten, Tanasal vorne weg versuchte Vanakan`zin davon zu überzeugen das es der falsche weg sei den er ginge und das er umkehren müsse, Ihre antwort gab ihr Vanaka`zin dadurch das er sie persönlich und öffentlich hinrichten ließ und ihren Kopf als Warnung für abtrünnige an seiner Hütte aufhing. Zuuls Ausbildung ging zu Ende und sein Erster scharfer Einsatz rückte in greifbare nähe, er wurde zum schwadronenführer ernannt und platzte fast vor stolz, wie schön wäre es wenn Jan`zin und Man`jil ihn jetzt sehen könnten -und wie bedrückt wäre er gewessen hätte er sie sehen können. Sie verliessen kaum noch das Haus aus angst von Vanaka`zins Garde verprügelt zuwerden.. oder schlimmeres die einzige Hoffnung dieser Tage war das Zuul bald zurückkehren würde und dann würde alles besser werden möge.
Der Tag des Einsatzes gegen die Geissel war gekommen, die Burningwings waren bereit, Ihre gewaltigen Schlachtflügler ächzten unter der Belastung der vielen Taschen voll mit Voodoo Gebräuen. Kurz bevor der Kriegsgeneral den befehl zum Abflug bellte, Übergab Zyndir eine kleine Holzkiste mit den Worten, das er darauf acht geben möge, an Zuul. Zuul wollte sich grade bedanken als sich auch schon Hektik breit machte und alle möglichen Trolle zu ihren Fledermäusen eilten, vor dem aufsitzen wurden Gebräu ausgegeben die Zuul vorher noch nie gesehen hatte, auf seine Frage was es sei antwortet der Ork trocken: Es sein für den Notfall die letzte Chance. Eher zuul sich versah waren sie in der Luft und auf dem weg in das gefährlichste Hoheitsgebiet der Geissel. Die Euphorie während des Fluges war unbeschreiblich, der Wind zerzauste Zuuls haare und der Erdboden schoss unter ihnen vorbei, und bildete ein bizzares Meer von Farben und formen. Plötzlich jedoch wich jede Farbe aus dem Boden und machte platz für Tod und verfall sie hatten den Geissel hort erreicht. Stille und angst machten sich in der Luft breit, welche unaussprechlichen gräul wurden dort unter verübt. Zuuls Weltbild änderte sich in diesem Moment als er dem vollkommenem übel gegenüberstand gänzlich. Noch nie sah er so etwas schreckliches und noch nie war er sich so sicher das er diese Schlacht gewinnen musste um seine lieben vor dieser Pest zuschützen. Während dieser Gedanken bemerkte er unvermittelt das der Hort bar jeglicher Verteidigung war…..kein Feuer empfing sie, kein laut war zuhören, nur mühsam erkannte er einige wenige Akolythen zwischen den bauten umher huschen. Plötzlich stiess ihm ein greller schrei in die Ohren und reflexartig wirbelte er herum, nur um mit ansehen zu müssen ein Ball blauer Energie einen seiner Männer zerriss. Zuul brüllte den anderen zu sie sollen abdrehen, kaum hatte er dies gerufen zerstoben sich die Reiter in alle Richtungen und kämpften um ihr leben. Zuul und seine Flügelmänner Garin und Zyndir brannten sich eine fluggasse in die reihen der geissel. Zyndir fuhr herum als er hinter sich das schrille kreischen von gargylen vernahm, aber zu spät die erste welle vergifteter Energie traf ihn und schleuderte ihn fast von seinem Tier, so schnell er konnte griff er in seine Tasche und holte das unbekannte Gebräu hervor. Kaum hatte er es geöffnet wurde die Luft einem lauten kreischen erfüllt.

Zuul drehte sich zu Zyndir um doch an der stelle wo er ihn vermutete war nur noch eine aufsteigende Rauchwolke zu sehen. Kurz entschlossen riss Zuul Gebräu Taschen von seiner Fledermaus los und warf sie Richtung Boden wo sie mit einem lauten Knall explodierten. Garin und er waren fast über den Hort hinweg und tauchten grade in eine letzte Rauchwolke ein als vor Zuul Augen ein gewaltiger Blauer ball erschien und direkt auf ihn zuraste, Geistes gegenwärtig riss Zuul die Fledermaus herum und entkam dem tödlichen Geschoss, nicht aber Garin der ihn Zuuls Windschatten geflogen war .Das magische Geschoss fegte Garin aus seinem Sattel und schleuderte ihn in eine dichte Rauchwolke. Zuul hetzte seine Fledermaus Richtung Kaserne und erst dort angekommen bemerkte er das er alleine war. Ein Offizier der Horde kam auf ihn zu und gratulierte ihm zu seinem grossartigen Einsatz, der Offizier reichte zuul grade die hand als dieser herum fuhr und den Offizier zu Boden brachte, einen Biss später lag der Offizier röchelnd in seinem blut in fuhr zu seinen Ahnen…die Folgen dieses Ausbruchs waren gravierend. Zuul wurde gefoltert und unehrenhaft aus dem dienst entlassen.
Gedemütigt bahnte er sich seinen weg zurück zum Anduri um von seinem scheitern zu berichten. Kurz vor dem Dorf witterte er den gleichen verdorbenen Geruch der ihm zuvor die angst in die Knochen trieb, sofort liess er seine Sachen fallen und hetzte ins Dorf, was er dort vorfand brach seine Seele in zwei . Er taumelte zwischen den verstümmelten Leichen der anderen Anduri umher und Panik erfasste ihn als er an seine Hütte kam.
Vorsichtig lüftete er den Vorhang ins inner und brach in Tränen aus. Am Boden lag seine Jan`zin die zusammen gekauert Man`jil zu schützen versuchte ein brutaler Speer hatte beide durchstossen und sie lagen regungslos…. Das war der Moment als Zuul dem Wahnsinn anheim fiel und kreischend und heulend in den Wald rannte.
5 Jahre verbrachte er mehr Tier als Troll in den Wäldern und wurde krautabhängig sein Lebenswille schwand und er versuchte sich der schuld zu entziehen indem er sein Schwert gegen sich wendete. Blutend und auf den Tod wartend schlief Zuul ein, in der Hoffnung nie wieder aufzuwachen, als er zu sich kam bemerkte er das seine wunden versorgt worden waren eine Troll Priesterin hatte ihn gefunden und gepflegt, kaum der sprach mächtig versuchte er heraus zufinden wo er sei. Die Priesterin verstand schnell und antwortete: Du bist hier sicher, mein Freund du bist im Tal der Prüfungen…in Kalimdor. Zuul wurde bewusstlos.

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