Anduri Gazette Ausgabe 4

#1
Ins Forum übertragen von Grul am Donnerstag 30. Juli 2009

Diktator erhebt sich!
Bluthuf. Kaum an der Macht seiner neuen Position, strebt Ratsmann Jinoh nun schon den nächsten Posten an. Führer der Stammesbank, anstelle der Eingeweihten Mannifique. Nachdem er zwei Stammesmitglieder schon in eines der ehemaligen Konzentrationslager der Orcs schicken wollte, weil diese zum einen Gold aus der Truhe genommen und zum anderen vermeintlich wertloses Leder einlagerten, lies er sich dann dennoch erweichen dieses mal noch Gnade vor Recht ergehen zu lasse.
Nach einem Fackelzug nach Bluthuf, mit anschließender öffentlichen Lederverbrennung, verkündete er aber Trotzdem „Ich fordere die totale Rückzahlung!“ und gab bekannt „Ab 5:45 Uhr wird zurückgezahlt!“
Größenwahn oder Verschleierungstechnik? Schließlich steht Jinoh auch immer noch im Mittelpunkt des Nacktbildskandal (AG berichtete).

Krieger am Abgrund.
Schlingdorntal. Tajar, der Klingenführer der Dschungelläufer am Ende. Nachdem die Eingeweihte Yuumaa auf mysteriöse Weise verschwunden ist, es wird gemunkelt das der erwartete Nachwuchs nicht von Tajar stammt und sie sich deshalb aus dem Staube gemacht hat, befindet sich der einst so stolze Krieger in einer Krise. Selbst wenn an dem Gerücht etwas daran ist, das Tajar nicht in der Lage sei Nachwuchs zu zeugen und sich die Priesterin deshalb anderweitig umgesehen hat, ist es dennoch untypisch für ein Mitglied der Anduris sich so gehen zu lassen. So konnte man den Krieger in Zul’Gurub beobachten wie er sich, ähnlich der Kamikaze Goblins im Zweiten Krieg, todesverachtend in die Schlacht stürzte und förmlich darum bettelte im Kampf umzukommen. Dies scheiterte jedoch an seinen Begleitern, die seinen Todeswunsch nicht respektierten und ihn deshalb immer wieder heilten und die Gegner erschlugen, bevor diese zum tödlichen Schlag ausholen konnten.
Nun fristet Tajar seine Tage in Beute Bucht und ertränkt seinen Kummer in Kirschgrog, es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis der Krieger mit dem Gesicht nach unten im Hafenbecken schwimmt.

Rauschmittel fordert Opfer!
Schlingdorntal. Das der Stamm der Anduri mit schwachen Rauschmitteln handelt ist schon lange bekannt. Doch nun scheinen sie von den harmlosen Rauschkräutern und -tränken weg zu kommen und sich den härteren Mitteln zuzuwenden. So verteilte der Bokur Kayezar eine starke Injektionsdroge an eine ahnungslose Trollin namens Akame. Das bedauernswerte Opfer, das eigentlich nur um einen Glimmstengel gebeten hatte, musste danach medizinisch behandelt werden und muss nun strickte Bettruhe einhalten. Ob sich die Trollin jemals wieder vollständig von diesem Ereignis erholen wird ist fraglich, auch wenn die körperlichen Beschwerden abklingen, so bleiben die tiefen seelischen Narben die diese Erfahrung bei ihr hinterlassen haben. Auch wenn von Seiten des Anduri Stammes versichert wurde, das ihr Häuptling Zuul dieses Mittel schon lange ohne Beschwerden zu sich nehme, darf davon ausgegangen werden, das es sich hierbei um einen Fall der übelsten Giftmischerei handelt. Die Anduri Gazette rät jedem Nutzer davon ab, die Waren des Stammes zu konsumieren.

Gemetzel in Trollstadt.
Zul’Gurub. Ein Blutbad der übelsten Sorte richtete der Anduri Stamm unter den arglosen Bewohnern der Trollstadt Zul’Gurub an. Wie jeden Tag gingen die Trolle dort ihrem täglichen Werk nach, Tiger- und Raptorzucht, Blutopfer, Anbetung des Gottes Hakkar und ähnliche andere harmlose Aktivitäten, als die Hölle in Form eines völlig unmotivierten Überfalls der Anduris über sie herein brach.
Wäre die Überraschung nicht auf Seiten der Anduri gewesen, wäre dieser Angriff an der Verteidigung der Gurubashi gescheitert. Doch dem plötzlichen Auftauchen dieses chaotischen Haufens, der wie eine Lawine über sie herein brach, konnten sie nicht viel entgegen werfen.
Gnadenlos wurde alles niedergemetzelt, was den Weg dieser Bande von blutdürstigen Trollen kreuzte. Selbst alte, kranke und schwache Gurubashi wurden Opfer dieser Meute, Gande war nicht zu erwarten. Einigen wenigen konnte die Flucht gelingen, allerdings wird erst die Zeit zeigen ob sich der Stamm der Gurubashi wieder von diesem feigen Anschlag erholen wird. Immer mehr und mehr entblößt der Stamm der Anduri die üble Fratze und lässt die Fasade der aufrechten und stolzen Trolle fallen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast